Der Sender. Ein Schmusikal

Der Zürcher Autor Tim Zulauf liess sich für 400asa von Sidney Lumets Film «Network» erleuchten und erstellte in Zusammenarbeit mit dem Ensemble einen neuen Text, der die brillante Mediensatire in eine nahe Zukunft verlegt:

Ein altgedienter Nachrichtensprecher wird wegrationalisiert. Vor laufenden Kameras kündigt er darauf seinen Selbstmord an - was die Quoten seiner Show in die Höhe schnellen lässt. Er behält seinen Job und wandelt sich immer mehr in einen medienfeindlichen Heilspropheten. Der Sender muss sich etwas einfallen lassen…

Eine Theateraufführung für Angestellte, voller schmusiger Songs und gerade deshalb eine heilsame Therapie für gestresste Betriebsnudeln.

«Eine pfiffig-peppige Satire» meinte die Aargauer Zeitung, «400asa auf reflektiertem Schmusekurs» schrieb der Tagesanzeiger. Und die NZZ meinte: «Hottinger und Wylowa spielen ihre eher unbeholfen agierenden Kollegen Schwarz und Stengele an die Wand.»

Die Gruppe ersetzt in Bern strategisch klug zwei der männlichen Darsteller mit teils jüngeren, aber auch älteren Schauspielern um auf dem knallharten Parkett der Hauptstadt brillieren zu können.

Endlich! 400asa auf Schmusekurs!

Regie: Samuel Schwarz; Text: Tim Zulauf mit Ensemble; Raum/Bühne: Miriam Seidenberg, Musik: Michael Sauter; Produktion Luzern und Basel: Irina Starmanns

Mit: Wanda Wylowa, Meret Hottinger, Julian M. Grünthal, Samuel Streiff, Jaap Achterberg

Ausschnitt: Der Prophet

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